vorerst keine Gottesdienste (15.03. bis 05.04.) und kein Forum (16.03.) wegen Corona!
Liebe Freundinnen und Freunde,

auch als Gemeinde beschäftigt uns die Corona-Krise und wie wir damit umgehen sollen. Behördlicherseits gibt es eine Anordnung, die Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen untersagt, und eine Empfehlung, wenn das möglich ist, auch auf kleinere Veranstaltungen zu verzichten.

Wir haben in der Gemeindeleitung darüber gesprochen und nun kurzfristig entschieden, dass wir in den kommenden vier Wochen (15.03. bis 05.04.) die Gottesdienste in unserer Werkstatt ausfallen lassen. Das gilt auch für das am 16.03. geplante Forum. Ob und wie es danach weitergehen wird, werden wir rechtzeitig bedenken und euch dann darüber informieren. Auch die für den 15.03. und 22.03. angekündigten Mitgliederversammlungen werden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Zur Begründung:
Die räumlichen und sanitären Bedingungen in unserer Werkstatt stellen ein erhebliches Risiko dar, vor allem für ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen. Darüber hinaus tragen wir als Gemeinde eine Mitverantwortung dafür, dass die Ausbreitung der Corona-Epidemie in unserer Stadt und unserem Land so gut wie möglich verlangsamt wird. Die Einschränkung unmittelbarer sozialer Kontakte ist ein wesentlicher Beitrag dazu, den jede und jeder von uns persönlich und den wir als Gemeinde leisten können.

Uns ist bewusst, dass dies ein tiefgreifender Einschnitt in unser gemeindliches Miteinander ist. Deshalb ist uns diese Entscheidung auch nicht leichtgefallen. Wir denken darüber nach, welche alternativen Angebote wir in dieser Zeit machen können (z. B. geistliche Impulse per Mail oder Online-Streaming). Wichtig ist uns, dass wir in dieser Zeit in Kontakt miteinander bleiben (z. B. per Mail oder Telefon).

Christoph Stiba, der Generalsekretär unseres Bundes, schreibt in seiner Stellungnahme zur Coronakrise:
„Es ist und bleibt wahr, dass wir auch in Krisenzeiten in Gottes Hand sind. Darum handeln wir nicht aus Angst oder in Panik, sondern aus Verantwortung und Solidarität mit den Mitmenschen, deren Gesundheit in Gefahr sein könnte. Vielleicht sind Besonnenheit und Gelassenheit in diesen Tagen die anmutigsten Formen des Gottvertrauens. Hoffen und beten wir, dass wir bald wieder andere Themen haben. Und tun wir unser Bestes dafür.“

In diesem Sinne: Gott befohlen! Lasst uns beieinander bleiben, auch wenn wir einander in nächster Zeit nicht so regelmäßig sehen wie sonst.

Herzliche Grüße,

Volkmar Hamp, Peter Jörgensen, Mario Kossmann, Shirin Lausch, Anna-Lena Reiferscheid, Peter Soltau, Bernd Steinberg